Zweite Herren mit Kantersieg zum Saisonausklang

In den letzten drei Spielen der Saison ging es für die Zweite zu zwei Heimspielen in Serie (Schwelm und Haspe) sowie zum abschließenden Auswärtsspiel nach Fellinghausen im Siegerland.

BBK – RE Baskets Schwelm 73:55 (17:14|15:20||15:10|26:11)

Nachdem man das Hinspiel äußerst unnötig verloren hatte, galt es diesen Ausrutscher wieder gut zu machen und zu zeigen, dass man die bessere Mannschaft ist. In der ersten Halbzeit punktete man fast ausschließlich von der Dreier- und Freiwurflinie, konnte sich somit nicht entscheidend absetzen. Zur Pause lag man gar mit zwei Zählern in Rückstand. Nach dem Seitenwechsel forcierte man endlich mehr den Zug zum Korb und das Spiel am Brett. Marcel Zahner-Gothen punktete im dritten Viertel verlässlich und nutzte die Foulprobleme der unter dem Korb dünn besetzten Gäste aus.

Ein 15-0 Lauf zu Beginn des letzten Spielabschnittes ließ die Boeler Mannschaft entscheidend wegziehen. Trotz personellem Engpass (nur 7 Spieler gegen 12 Spieler der Schwelmer) konnte man seine Überlegenheit diesmal unter Beweis stellen.

Score: Zahner-Gothen 20, Kuhtz,J. 15, Wosnik 14, Hartmann 8, Kuhtz,S. 7, Bangoura 5, Alfter 4.

BBK – SV Haspe 70 61:89 (16:14|11:17||22:23|12:35)

Bereits am folgenden Donnerstag stand dann das nächste Heimspiel gegen den Ligaprimus aus Haspe an. Der so genannte „Loco Express“ konnte dieses Jahr zwar nicht die weiße Weste bewahren, ist jedoch weiterhin außer Reichweite der restlichen Landesliga.

Beim Blick auf das Ergebnis könnte man daher meinen, es war die erwartete klare Angelegenheit, doch in den ersten drei Vierteln war es durchaus eine Partie auf Augenhöhe. Das punktearme erste Viertel konnte das Boeler Team gewinnen, man stand solide in der Verteidigung und bewegte den Ball gut gegen die Zone der Gäste um Ex-Boeler Nils Longerich und BBL-Rekordspieler Bernd Kruel. Im zweiten Viertel erlaubte man sich eine kurze Phase defensiver Nachlässigkeit, welche die Gäste in einen 9-0 Lauf umwandelten. Dennoch war man zur Halbzeit in Schlagdistanz, lediglich 4 Zähler trennten beide Mannschaften.

In der Pause hatten die Boeler Zielwasser getrunken, sechs verwandelte Dreipunktewürfe in Folge von Luis Wortmann, Sam und Joshua Kuhtz waren das Resultat. Vor dem letzten Spielabschnitt witterte man ob des lediglich 5 Zähler betragenen Rückstandes noch immer eine Siegchance. Doch es sollte genau das Gegenteil eintreten, Haspe spielte sich seinerseits in einen Rausch und verwandelte nun beinahe jeden Wurf. Ganzen 35 Zählern konnte die Zweite nur 12 entgegen setzen, sodass das Ergebnis deutlich zu hoch ausfiel.

Score: Wortmann 22/ 5 Dreier, Kuhtz,S. 9/3, Wosnik 8, Krüsmann 8, Zahner-Gothen 6, Kuhtz,J. 5/1, Hörath 3/1, Hartmann.

TuS Fellinghausen – BBK 43:106 (12:26|11:30||14:20|6:30)

Wieder an einem Donnerstag ging es für die Zweite zum letzten Saisonspiel nach Fellinghausen. Das klare Ziel war es, das Spiel über 40 Minuten zu dominieren und klar zu gewinnen.

Dies gelang in den ersten drei Minuten nur schleppend, doch von da an konnte Boele nach belieben punkten. Ein 14-0 Lauf zum Ende des Startviertels sowie ein 14-2 Lauf zu Beginn des zweiten Spielabschnitts machten früh alles klar. Besonders Luis Wortmann konnten die Gastgeber nicht stoppen, ganze 52(!) Punkte, darunter 9 erfolgreich verwandelte Dreier gelangen dem damit wenig überraschend zum Topscorer avancierenden Boeler.

Nach der Pause beschränkten sich die Kreuztaler vor allem darauf, die Zone dicht zu machen und ließen die Boeler Schützen teilweise sträflich frei. Durch die gute Trefferquote an diesem Abend erhöhte sich die Führung und der Punktestand immer weiter, sodass sogar die Hundertpunkte-Marke das erste Mal in dieser Saison in Reichweite war. Ausgerechnet hier verlegte Luis Wortmann den Korbleger, doch nach folgendem Offensivrebound und Score von Micha Voigt war auch dieser Meilenstein erfolgreich bewältigt.

Somit konnte man sich ordentlich aus der Saison verabschieden und den höchsten Sieg der Saison einfahren. Man beendet die Serie somit mit einer positiven Bilanz von 11 Siegen gegenüber 9 Niederlagen.

Score: Wortmann 52/9 Dreier, Kuhtz,S. 14/4, Kuhtz,J. 9/2, Voigt 9, Bangoura 8, Zahner-Gothen 6, Wosnik 5, Hartmann 4.

Zweite gewinnt hauchdünn

TSV Hagen – BBK 64:65 (19:5|15:23||16:27|14:10)

Bereits am Montag ging es zum Spiel beim Lokalrivalen des TSV Hagen. Im Hinspiel konnte man deutlich und souverän gewinnen, daher war die Zielsetzung klar. Doch man startete katastrophal in die Partie, weder offensiv noch defensiv war man auf der Höhe und kassierte einen 19-2 Lauf. Lediglich 5 eigene Zähler im ersten Viertel standen dabei zu Buche. Im zweiten Viertel lief es zumindest offensiv deutlich besser, man traf nun vor allem von außen gegen die Zonenverteidigung des TSV immer besser. Mit 7 Punkten in Serie verkürzte Jan Wosnik schließlich zum Ende der ersten Halbzeit auf 6 Zähler Rückstand, damit war man wieder in unmittelbarer Schlagdistanz.

Nach dem Seitenwechsel startete man enorm heiß, Luis Wortmann traf in kurzer Abfolge 3 seiner insgesamt 7 Dreier und auch am Korb konnte man sich endlich häufiger durchsetzen. Nach 25 Minuten war die Partie damit gedreht, Boele ging mit 42-40 in Führung. Vor dem finalen Spielabschnitt führte die Zweite gar mit 5 Zählern. In der Folge entwickelte sich ein Krimi, kein Team konnte mehr verlässlich scoren, Fehlwürfe und Ballverluste dominierte diese Phase. Viel zu oft wusste man sich nur noch durch Foul zu helfen und schickte die Gastgeber ganze 12 Mal an die Freiwurflinie. 40 Sekunden vor dem Ende lag man noch mit 4 Zählern in Front und hatte alles in eigener Hand, doch ein Ballverlust und der anschließend schnell erfolgreich abgeschlossene Distanzwurf des TSV sorgten für ein Herzschlagfinale. Boele spielte die Uhr mit einem Zähler Führung nun lange bis auf 7 Sekunden Restzeit herunter, konnte allerdings nicht erfolgreich abschließen. Die Nachbarn aus Altenhagen bekamen zum Glück keinen Wurfversuch mehr zustande, sodass der hauchdünne Sieg erneut nach Boele ging. Nach der Karnevalspause wartet die BG Harkortsee auf die Boeler Zweitvertretung.

Score: Wortmann 25/7, Hörath 13/3, Zahner-Gothen 12, Wosnik 9, Kuhtz,J. 2, Voigt 2, Krüsmann 2, Kuhtz,S. , Bangoura.

2H: Dreierregen in Siegen

TV Jahn Siegen – BBK 75:85 (13:22|25:23||19:14|18:26)

Am Samstagabend ging es für die Zweite zum Auswärtsspiel nach Siegen, im Hinspiel konnte man – jedoch mit tieferer Besetzung – deutlich gewinnen, Ziel war es daher auch diese Partie siegreich zu bestreiten. Der Beginn war vielversprechend, fulminant startete das Boeler Team in die Partie. Mit einem 17-0 Lauf zwang man Siegen zur Auszeit und stellte eigentlich bereits hier schon alle Weichen für den Sieg. Doch im zweiten Viertel ließ man defensiv etwas nach, gewährte den Gastgebern ganze 25 Punkte. Lediglich die eigene Wurfquote von jenseits der Dreierlinie blieb wie im gesamten Spiel auch in dieser Phase sehr gut. Insgesamt versenkte die Zweite 15 Dreipunktewürfe, alleine 7 davon von Patrick Hörath, der sein bestes Spiel im Boeler Dress machte. Nach dem Seitenwechsel machte man die Partie noch mal unnötig spannend, geriet nach einer offensiven Schwächephase, gepaart von nun immer hochprozentiger treffenden Gastgebern (insgesamt 11 Distanztreffer), sogar in Rückstand (32. Minute). Im finalen Spielabschnitt fand man letztlich wieder den offensiven Rythmus, Topscorer Luis Wortmann sowie Patrick Hörath mit je zwei Dreiern bauten ein Polster auf, dass man nun mit guter Defensiv- und Reboundarbeit souverän ins Ziel brachte. Danke an dieser Stelle an Samir Jaganjac, der als Coach eingesprungen ist!

Score: Wortmann 30/ 4 Dreier, Hörath 21/ 7, Kuhtz, S. 12/ 4, Voigt 6, Bangoura 5, Kuhtz, J. 5, Hartmann 4, Wosnik 2, Kaymak, Me. , Kaymak, Ma.

Zweite Herren zweifach siegreich

Baskets Lüdenscheid – BBK 62:68 (16:16|21:20||12:12|15:20)

Bereits am vergangenen Freitag ging es für die Zweite zum Duell beim Tabellenvorletzten Lüdenscheid. Im Hinspiel konnte man einen ungefährdeten Sieg einfahren, dieses Mal sollte es deutlich schwieriger werden. Es entwickelte sich gar eine immens spannende Partie, in der die Führung zahlreiche Male die Seite wechselte. Zur Halbzeit lag das Boeler Team lediglich mit einem Zähler in Führung, zu oft ließ man die klein aufgestellten Gastgeber erfolgreich von jenseits der Dreierlinie abdrücken. Erst im Schlussviertel konnte man seine Überlegenheit unter dem Korb nutzen und die knappe Führung an der Freiwurflinie ins Ziel retten.

Score: Wortmann 13, Krüsmann 12, Bangoura 9, Kuhtz, J. 9, Wosnik 8, Kuhtz, S. 6, Alfter 5, Voigt 4, Hartmann 3.

BBK – SKZ Nikola Tesla 64:54 (26:15|11:17||14:15|13:7)

Schon am folgenden Dienstag ging es zum Heimspiel gegen die Serben von Nikola Tesla. Die Gäste waren lediglich zu sechst angereist, jedoch haben sie in der Vergangenheit oft genug bewiesen, dass sie auch in knapper Besetzung durch ihre Erfahrung erfolgreich agieren können. Boele erwischte einen fulminanten Start, 8 Zähler in Folge des vor allem von der Dreierlinie blendend aufgelegten Luis Wortmann eröffneten die Partie für die Zweite. Zur ersten Viertelpause lag man bereits mit 26:15 in Führung, allerdings ließ man im zweiten Abschnitt deutlich nach, 5 Minuten blieb man ohne Zähler. Zur Pause kam Tesla schließlich bis auf 5 Zähler heran. Auch nach dem Seitenwechsel entwickelte sich nun ein umkämpftes und enges Spiel, da der Boeler Offensivmotor etwas ins Stocken geraten war. Im punktearmen finalen Spielabschnitt machte sich dann die größere Rotation bemerkbar, man spielte die Führung souverän ins Ziel und ließ sich auch von der fragwürdigen Wortwahl von Teilen der Gäste nicht aus der Bahn bringen.

Score: Wortmann 30/7 Dreier, Kuhtz, J. 13/1, Voigt 9, Kuhtz, S. 5/1, Wosnik 4, Alfter 3/1, Bangoura, Hörath, Kaymak, Me. , Kaymak, Ma.

Zweite Herren schlägt sich gut mit Rumpftruppe

SV Haspe 70 – BBK 97:75 (35:17|16:15||24:20|21:23)

Bereits am vergangenen Mittwoch ging es für die Zweite zum Auswärtsspiel beim absoluten Ligaprimus aus Haspe. Die mit ehemaligen Bundes- und Regionalligaspielern gespickte Heimmannschaft konnte auf einen vollen 12er Kader zurückgreifen, Boele reiste aufgrund von zahlreichen krankheitsbedingten Absagen lediglich mit 6 einsatzfähigen Akteuren an. Man hatte also nichts zu verlieren und versuchte das Beste aus der Situation zu machen. Schnell zeigte jedoch Haspe, warum sie ungeschlagen an der Tabellenspitze stehen, mit einem 10-0 Lauf zum Ende des ersten Viertels zogen sie bereits auf 18 Zähler Differenz weg. Doch von nun an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, welches vor allem auch ein Duell von jenseits der Dreierlinie wurde. Viele schnelle Abschlusse bei Recht guten Trefferquoten sorgten damit für ein punktereiches Spiel. Die Spielabschnitte zwei und drei verlor das Boeler Team nur knapp, das vierte Viertel konnte sogar gewonnen werden. Insgesamt kann man unter den Umständen zufrieden mit der Vorstellung sein und hofft, in den kommenden Partien wieder auf einen volleren Kader zurückgreifen zu können.

Score: Wortmann 30/4 Dreier, Zahner-Gothen 14, Wosnik 12, Kuhtz,S. 11/3, Hörath 8/2, Hartmann 1.

2. Herren verlieren nach Verlängerung

BBK – TG Voerde 71:80 (18:17|21:11||13:20|16:20||3:12)

Am Freitagabend ging es im Verfolgerduell für die Zweite gegen die starken Aufsteiger aus Voerde. Im ersten Viertel zeigte sich ein ausgeglichenes und kaum von Fouls unterbrochenes Spiel, die Boeler Mannschaft konnte mit einem knappen Vorsprung in die erste Pause gehen. Im folgenden zweiten Spielabschnitt zeigte man sich sowohl offensiv als auch defensiv noch engagierter, sowohl durch Zug zum Korb konnte man immer wieder Fouls ziehen, von außen stieg die Trefferquote stetig. In der Verteidigung war eine höhere Intensität besonders auffällig, lediglich 11 Punkte gestattete man den Gästen aus Ennepetal in dieser Phase.
So lag die Boeler Zweitvertretung zur Halbzeitpause mit eigentlich komfortablen 14 Zählern in Fuhrung, dieses sich einschleichende Gefühl der Sicherheit sollte sich später noch rächen. Der schon bis hierhin extrem starke Lukas Erdhütter dominierte nach dem Seitenwechsel nach Belieben am Brett. Auch als dieser foulbelastet auf die Bank musste, gewährte man den übrigen Voerder Spielern viel zu viele einfache Punkte, die nichtmal aus Nachlässigkeit in der Fastbreak-Verteidigung resultierten, vielmehr schlief man ein ums andere Mal im Setplay und ließ einfachste Anspiele in und durch die Zone zu. Die Situation spitzte sich soweit zu, dass Boele in der 35. Minute das erste Mal wieder in Rückstand geriet. Beide Teams waren vom nun extrem körperbetonten und umkämpften Spiel ausgelaugt, die Anzahl der Turnover schoss folgerichtig in die Höhe. Reihenweise Chancen, das Spiel nochmals zu drehen, ließ man ungenutzt. Es blieb schließlich nur noch die Chance, mittels Stop-the-Clock zu versuchen, noch einmal heran zu kommen. Dies gelang so gut, dass nach einem Foul an Joshua Kuhtz 10 Sekunden vor dem Ende die Chance bestand, das Spiel mit zwei Freiwürfen wieder auszugleichen. Matthias Alfter musste kalt von der Bank aufgrund erneuter Verletzung von Joshi einspringen und versenkte beide Würfe, schickte die Partie damit in die Verlängerung. Die aufkommende Euphorie wurde schnell getrübt, zwei Mal konnte man sich den Rebound nicht sichern und gewährte den Voerdern stattdessen in Folge zwei And1s. Wenn nicht schon in der regulären Spielzeit, dann muss die Niederlage durch die unfassbar schwache Freiwurfquote in der Verlängerung erklärt werden. Mit 10/28= 35%! gewinnt man keinen Blumentopf. Nun gilt es diese beiden extrem bitteren Niederlagen zu verdauen und mit einem Sieg im letzten Spiel des Jahres gegen Schwelm in die Weihnachtspause zu gehen.

Score: Alfter 12/ 2 Dreier, Kuhtz, Bangoura 2, Wosnik 3, Kuhtz, J. 10, Hörath, Voigt 6, Wortmann 17/ 4 Dreier, Krüsmann 5, Zahner-Gothen 16.

Zweite verliert „Defensivschlacht“ vom Harkortsee

BG Harkortsee – BBK 51:45 (13:15|14:12||8:8|16:10)

Am Samstagnachmittag ging es für die Zweite zum Auswärtsspiel gegen den Oberliga-Absteiger vom Harkortsee. Schnell wurde klar, dass dies eine knappe und hart umkämpfte Partie werden sollte. Entsprechend knapp verabschiedete man sich in die erste Viertelpause mit einem 2 Punkte Vorsprung. Doch auch im zweiten Viertel könnte sich kein Team absetzen, die Wurfquoten lagen -auch durch gute Defensive – jenseits von Gut und Böse, einzig die Einstellung und der Kampf stimmte auf beiden Seiten. Nach dem Seitenwechsel nahm man sich vor vermehrt über die Großen zu spielen und dies klappte auch des öfteren. Doch auch in dieser Phase hatten beide Mannschaften wohl abgelaufenes Zielwasser getrunken, der Spielabschnitt endete 8-8.
Im letzten Viertel riss der starke Max Kramer allmählich das Spiel an sich, immer wieder konnte er Fouls ziehen oder im Drive punkten. Doch das Spiel war immer noch auf Messers Schneide, 4 Minuten vor dem Ende lag die Boeler Mannschaft noch mit einem Zähler in Front.
Eine Minute später wurden einerseits das klare Foul an Frank Krüsmann nicht geahndet, auf der anderen Seite zudem der wohl sauberste Block der Boeler Vereinsgeschichte als Foul abgepfiffen. Wir halten uns mit Schiedsrichterkritik an dieser Stelle stets zurück, doch die über die gesamte Spielzeit unsicheren Unparteiischen beeinflussten den Ausgang der Partie dermaßen, dass gar die Heimmannschaft teilweise nur schmunzelnd das Feld verlassen konnte. Dennoch muss sich die Zweite die schlechte Offensivleistung vorhalten lassen, lediglich Luis Wortmann fand im Angriff zur Normalform.

Score: Wortmann 15, Kuhtz,J. 9, Zahner-Gothen 9, Alfter 5, Wosnik 3, Krüsmann 3, Hermesmann 1, Kuhtz, S., Drabek, Hörath, Hartmann.

U18-2 defensiv Totalausfall

BBK – Herner TC 74:90 (17:22|21:26||21:23|15:19)

Am vergangenen Samstag ging es gegen den direkten Konkurrenten aus Herne. Man war vor dem Spiel vor dem alles überragenden Akteur der Gäste gewarnt, doch bereits im ersten Viertel deutete dieser sein Potential an. Doch besonders die schläfrige Defensive abseits des Balles machte dem Boeler Spiel das Leben schwer, einfache Cuts im Rücken in die Zone und abgegebene Rebounds ermöglichten Herne viele einfache Punkte. Offensiv tata man sich nicht allzu schwer zu scoren, 74 erzielte Zähler hätten in den Spielen zuvor stets zu einem Sieg gereicht. Doch obwohl die Gäste aus dem Ruhrpott das Angriffsspiel konsequent weiter über ihren Topscorer (35 Punkte) aufzogen, konnte man sich nicht genug wehren. 90 kassierte Punkte werden hoffentlich ein einmaliges Novum bleiben, wenn es ab nächster Woche in die weiteren Partien geht.

Score: Gehling 36, Lehmann 13, Krähe 10, Ditzler 6, Langermann 6, Borringo 3, Rohlfs.

U18-2: Nächster Sieg

BBK – Baskets Lüdenscheid 56:31 (13:10|10:7||13:5|20:9)

Nach dem in der zweiten Halbzeit überzeugenden Auftritt in Voerde ging es am Sonntagnachmittag gegen die Baskets aus Lüdenscheid zum nächsten Spiel. Dieses begann eher schleppend, viele Fehler häuften sich auf beiden Seiten, sodass wenige ansehnliche Offensivaktionen zustande kamen. Durch einen 11-4 Lauf zum Ende des ersten Viertels konnte sich die Boeler u18-2 erstmals etwas absetzen. Im zweiten Viertel schlich sich ein alt bekanntes Problem ein, ein ums andere Mal gestattete man den Gästen den Offensivrebound und verhalf ihnen so zu deutlich mehr Wurfversuchen in dieser Phase.
Nach der Halbzeitpause griff man dort viel beherzter zu und schaltete endlich auch konsequent schnell in die Offensive um. Immer wieder bot sich so die Chance auf leichte Fastbreakpunkte. Doch zu ungenaue Zuspiele verhinderten einen größeren Lauf als die tatsächliche 10-1 Serie zwischen 21. und 26. Minute. Im letzten Spielabschnitt versuchte Lüdenscheid durch eine Ganzfeldverteidigung nochmal alles, doch durch zwei schnelle Pässe war diese meist überspielt. So konnte das Boeler Team letztlich auch dieses Viertel für sich entscheiden und rückt durch diesen Sieg nun auf den zweiten Tabellenplatz vor. Bereits am Samstag gilt es die Serie gegen den direkten Tabellennachbarn aus Herne zu verteidigen. Besser werden muss bis dahin auf jeden Fall die Freiwurfquote, am Sonntag lag diese bei erschreckenden 21%!!

Score: Borringo 18, Krähe 13, Lehmann 8, Vogt 7, Gehling 5, Ditzler 5, Rohlfs.

2H: Souveräner Sieg gegen TSV

BBK – TSV Hagen 77:58 (29:8|18:19||19:12|11:19)

Am Freitagabend ging es für die Zweite um Wiedergutmachung nach der ärgerlichen Niederlage in Freudenberg. Zu Gast war der Lokalrivale des TSV Hagen. Man konnte schon beim Warm-up beobachten, dass das Boeler Team körperlich deutliche Vorteile haben würde, die Gäste reisten ohne nominellen Brettspieler an. Entsprechend dominant konnte die Zweite auch das erste Viertel gestalten, bereits nach 5 Minuten erspielte man sich einen zweistelligen Vorsprung. Sowohl in der Zone als auch von außen – vier erfolgreiche Distanztreffer – gelang es nach belieben zu punkten. Das Resultat waren starke 29 erzielte Zähler bei nur 8 Gegentreffern des TSV.
Im zweiten Viertel nahm sich das Boeler Team eine kleine mentale Auszeit, die Gäste nutzten die schläfrige Defensive für drei erfolgreiche Dreier in Serie. Der nun heißgelaufene Spieler musste kurz darauf jedoch wegen einer Spieldisqualifikation die Halle verlassen.
Nach der Halbzeitpause war bereits die Luft raus, der Boeler Überlegenheit wurde nichts mehr entgegen gesetzt. Es konnte munter durchgewechselt werden und eine ausgeglichene Punkteverteilung zeigte sich auf dem Anschreibebogen.

Score: Judtka 14, Krüsmann 11, Zahner-Gothen 11, Wosnik 9, Kuhtz, J. 8, Wortmann 7, Kuhtz,S. 6, Hartmann 6, Bangoura 4, Drabek 1, Alfter, Hörath.