H1: Am Ende geht die Puste aus

TuS Iserlohn Kangaroos – BBK 72:61 (20:19|13:19||16:13|23:10)

Nachdem die Erste gegen zwei der Topfavoriten der Landesliga antrat, ging es am Freitagabend zum Aufsteiger aus Iserlohn. Schon zu Beginn – im Gegensatz zu den Hausherren, welche mit elf Spielern an den Start gingen – zeichnete sich für Boele eine kleine Rotation ab. Zogen sich vor Spielbeginn noch acht Hagener das Trikot über, waren es nach fünf Minuten verletzungsbedingt noch sieben bzw. vor der Halbzeitpause gar nur noch sechs einsatzbereite Spieler. Dennoch startete man gut in die Partie, offensiv legte man eine gute Wurfquote an den Tag, sodass sich eine ausgeglichene Partie entwickelte. Nach einer Umstellung auf Zonenverteidigung setzte man den Gastgebern merklich zu, unter dem Korb ließ man ungeachtet der kleinen Aufstellung kaum etwas zu, lediglich der häufig abgegebene Rebound verhinderte eine größere Führung. Dennoch gelang es der Boeler Mannschaft innerhalb kurzer Zeit zweistellig davon zu ziehen, besonders Heiko Kassner drückte dem Spiel in dieser Phase mit elf Zählern allein im dritten Viertel seinen Stempel auf. Sechs schnelle Punkte der Gastgeber wiederum kurz vor der Halbzeitpause brachten das Momentum zum Ärger der Ersten auf Iserlohner Seite.

Dieses nutzten die Sauerländer auch nach dem Seitenwechsel um das Spiel seit der 10. Minute erstmals wieder zu drehen. Nach dieser zweiminütigen Schwächephase berappelten sich die Boeler jedoch wieder und hielten das Spiel komplett offen. Immer wieder gelang es Joshua Kuhtz in dieser Phase den weg zum Korb zu finden um abzuschließen oder die Gastgeber in Foulprobleme zu bringen. Somit ging man auch in den finalen Spielabschnitt mit einer knappen Führung (49:51).

Dieses Viertel begann aus Boeler Sicht denkbar schlecht, der 6-0 Lauf Iserlohns deutete auf den merkbar größer werdenden Ermüdungsgrad der Gäste hin. Doch abermals schaffte man den Augleich vier Minuten vor dem Ende. Doch zwei Dreier in Serie gegen die nun müde Boeler Verteidigung entschieden schließlich die umkämpfte Partie zu Gunsten der Hausherren.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass es trotz stark verbesserter Leistung nicht zu einem Sieg gereicht hat. Mit einer größeren Rotation und vor Allem mehr körperlicher Präsenz unter dem Korb wäre ein Sieg mehr als realistisch gewesen. Nun gilt es, im letzten Spiel vor der Herbstpause gegen den TV Jahn Siegen ein Erfolgserlebnis einzufahren.

Score: Kassner 19/2 Dreier, Kuhtz,J. 18/1, Drabek 9/1, Hartmann 5, Wosnik 4, Alfter 3/1, Kuhtz,S. 3/1, Ladage.

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