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6. Herren

BBK 6 mit viel Einsatz zum Sieg

BG Hagen 7 – BBK 6   58:64 (19:14 | 8:19 || 16:13 | 15:18)

BBK hatte Schwierigkeiten offensiv in Gang zu kommen und erzielte den ersten Korb erst in der vierten Spielminute (2:10). Erst allmählich kam Boeles Offence in Schwung und bis zum Viertelende konnten die Boeler verkürzen und den Lauf mit ins zweite Viertel nehmen. Mit einem 6-Punktevorsprung ging es in die Halbzeitpause. Leider konnte man das schnelle Spiel im dritten Viertels nicht fortsetzen, aber jetzt fielen die Dreier bei Boele. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel und BG kämpfte sich bis zur 36 Minute bis auf einen Punkt heran. Aber Boeles K. Grossmann konterte eiskalt mit einem Dreier. Jetzt machte sich das Fehlen von E. N. Rauser unter dem Korb bemerkbar. BG holte zu viele Rebounds, machte zum Glück aber zu wenig daraus und Boele behielt in der Offence die Nerven.

Score:  A. Kortenacker, K. Duru 8, M. Kortenacker 15, A. Nünnerich 3, J. Schlüter 6,  J. Judtka 2, A. Tuballas 2, N. Zacharias 11, M. Hartmann, K. Grossmann 17

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6. Herren

BBK 6 mit deutlichem Sieg

SV Enten Hagen – BBK 6   43:81 (9:26 | 13:18 || 12:23 | 9:14)

Auch im dritten Spiel ging BBK 6 als Sieger vom Parkett. Nach drei verschlafenen Minuten fiel der erste Dreier durch die Reuse der Enten. Der Bann war gebrochen und die Offense agierte sehr variabel. Die Schützen versenkten ihre Würfe auch jenseits der Dreierlinie, in der Zone wurde gut gearbeitet und die Penetration war erfolgreich. Die Defense arbeitete ordentlich und der Einsatz alle Spieler stimmte.

Der Saisonauftakt und die sehr gute Stimmung im Team lassen auf eine erfolgreiche Saison hoffen. Aber erst die nächsten Spiele werden zeigen, ob die gute Leistung aus dem letzten Spiel bestätigt werden kann.

Score:  A. Kortenacker, K. Duru 8 (2 Dreier), M. Kortenacker 8, A. Nünnerich 7 (1 Dreier), Justus Schlüter 18,  E. Rauser, J. Judtka 4, A. Tuballas 2, N. Zacharias 16 (4 Dreier), O. Zillgen, M. Hartmann 1, K. Grossmann 17

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6. Herren Allgemein

SV Hagen-Haspe 70 V vs. Boele VI 49:54 (14:9, 6:8, 16:16, 13:21)

Bevor ich etwas zum Spiel schreibe, hoffe ich, dass es mit dem Link geklappt hat und jeder der diesen Beitrag liest, sollte vorher die Lautsprecher auf volle Lautstärke drehen… nur um sich etwas in unsere Gefühlslage nach dem Spiel versetzen zu können 😉

Ausgangssituation vor dem Spiel: Haspe punktgleich mit uns auf den ersten beiden Plätzen vertreten. Das Hinspiel fiel zugunsten der Hasper 68:63 aus, eine denkbar knappe Niederlage, die uns richtig gewurmt hat und auch vor dem jetzigen Spiel immer noch wurmte. Das Ziel war also klar: Das Hinspiel vergessen machen, die alleinige Tabellenspitze sichern und einen großen Schritt in Richtung Kreismeisterschaft machen. Aufgrund unseres derzeitigen Krankenstands konnten wir mit anderthalb Centern und einer ansonsten körperlich sehr stark unterlegenen Mannschaft gegen die Hasper antreten.

Die ersten beiden Viertel wurden durch viele Ungenauigkeiten (auf beiden Seiten) geprägt: viel zu schnelle Abschlüsse, schlechte Wurfquote, schnelle Ballverluste, auf unserer Seite ein desaströses Offensivrebound-Verhalten…zum Glück waren wir nicht die einzigen die keinen Erfolg im Abschluss hatten. Positiv ist in der ersten Halbzeit einzig und allein die Defenseleistung hervorzuheben: keine einfachen Körbe zugelassen und trotz Rückstand und der kastastrophalen Trefferquote nie die Nerven verloren. (was bei unserem Durchschnittsalter ja auch mal gut und gerne der Erfahrung zugesprochen werden kann ;))

Zur Halbzeit lagen wir mit drei Punkten zurück, Spielstand 20:17…gefühlt eher ein Handballergebnis und auch sichtlich verwirrend für die Zuschauer aus dem Kreise der Hasper, die erst zur Halbzeit erschienen und sich nochmal bestätigen lassen mussten, dass schon weit mehr als zehn Minuten gespielt waren.

Zu Beginn des dritten Viertels hatten wir dann ziemlich schnell die Treffsicherheit der vergangen Spiele wiedererlangt, konnten den Abstand aber auch nicht verkürzen, da Haspe immer eine passende Antwort aus dem Ärmel zauberte.

Crunchtime…letztes Viertel. In der Viertelpause noch mal schnell eingeschworen und die letzten Kräfte mobilisiert. Ohne Sieg wollte wir an diesem Abend nicht aus der Halle gehen.

Durch einen schnellen Dreier und zwei Züge zum Korb konnten wir zu Beginn der letzten zehn Minuten direkt in Führung gehen, doch Haspe´s Antwort folgte prompt und so blieb der Stand bis drei Minuten vor Ende ausgeglichen. Dann passierte das, was uns im Hinspiel auch schon passiert war und den Sieg gekostet hatte: Die Hasper mit einem total abgew****ten…sagen wir mal abgeklärten Dreier, einem schnell erbeuteten Ball und Zug zum Korb zur fünf Punkte Führung…und das anderthalb Minuten vor Schluss.

Auszeit. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass wir uns nicht angeschrien haben 😉 Der wichtigste Satz aber war: „Wir haben das Ding noch nicht verloren und wir wollen das Ding bestimmt auch nicht so verlieren, also reißt Euch zusammen“.

Gesagt. Getan. Unser Angriff. Schnelle zwei Punkte über die Center. (-3) Gegenangriff der Hasper durch gute Defense unterbunden. Steal. Zwei schnelle Punkte mit anschließendem Freiwurf: Gleichstand. Die Hasper kriegen keine Antwort zu Stande, unser Ball, ab jetzt auch unser Spiel.

Im nächsten Angriff fast ein Ballverlust, Shotclock auf sechs Sekunden runter, Ball im Aus, Einwurf. Ball auf Oli (gefühlt 2,10 m), zwei Meter hinter der Dreierlinie, suboptimal, wird durch drei Spieler zugemacht und wirft den Ball nochmal ca. zwei Meter hinter sich, wo ich kaum noch eine andere Möglichkeit habe als abzudrücken. Drin. (Im Gegensatz zum Hinspiel wo uns von Downtown (bis auf die letzten zwei Minuten) so ziemlich alles gelang, war es diesmal genau andersrum, aber auch immens wichtig.

Ich kriege jetzt noch Gänsehaut wenn ich an die Gesichter der Hasper denke ;)…vielleicht ein bisschen übertrieben, aber Ihr könnt Euch das ja in etwa vorstellen…

Im letzten Versuch der Hasper auf Gleichstand zu stellen, holt Jörg noch einen (mit der gefühlten Sprungkraft einer Gazelle) Steal und über einen Fastbreak besiegeln wir endgültig den Sieg.

Fazit: Super anstrengendes Spiel, die Nerven behalten und in den letzten anderthalb Minuten eine der besten Saison- bzw. Teamleistung abgerufen. Jetzt heißt es noch drei Spiele Vollgas geben und alles rausholen. Wir wollen uns die Meisterschaft nicht mehr nehmen lassen!!!

Punkte: Laube, T. (14), Schmich, N. (14), Laube, J. (9), Thoms, O. (5), Berens, A. (5), Koppetsch, R. (5), Wendt, O. (2)

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6. Herren

SG VFK Boele-Kabel 6 vs. SV Fortuna Hagen 2 77:54 (37:31)

Großartiges Comeback mit der „Small Five“!!!

Erstes Heimspiel im neuen „Basketball-Dome“ gegen den Tabellenzweiten.

Wie der erste Satz schon vermuten lässt, traten wir gegen Fortuna in dezimierter Anzahl und dezimierter Größe an.

Ohne unsere „Großen“ ging es gegen die Jungs von Fortuna, die mit gefühlt zwanzig Mann angereist waren.

Wir starteten leicht unsicher in die ersten zehn Minuten, konnten diese (vielleicht auch mit ein wenig Glück ;)) aber unspektakulär (bis auf eine Aktion, und ja „Eigenlob stinkt“) mit einer Führung von sechs Punkten für uns entscheiden. Auch im zweiten Viertel waren keine großen Ereignisse zu verzeichnen, so dass wir relativ ausgeglichen in die Halbzeitpause gingen.

Stop…fast ganz vergessen…Ole aka „146 Prozent“ Wendt machte in den ersten zwanzig Minuten schon 6 seiner insgesamt 10 Punkte und das, ohne einen einzigen Fehlwurf…wir sollten vielleicht über die Umbenennung der Halle in „OLE 146 DOME“ nachdenken 😉

Ziel war ganz klar, die Partie jetzt nicht mehr aus der Hand zu geben.

Drittes Viertel, „Boele on the run“. Vier Dreier in Folge (fast) und eine grandiose Trefferquote von jedem aus unserem Team. Resulat 21:7, die kleine Vorentscheidung.

Im letzten Viertel wurde es noch relativ hektisch, aber wir schafften es uns nicht von der Panik der Fortuna anstecken zu lassen.

Am Ende ein sehr verdienter Sieg, obwohl das Ergebnis nicht ganz die Spannung widerspiegelt.

Jetzt gilt es sich noch mit einem Sieg gegen unsere Fünfte in die Winterpause zu verabschieden.

Punkte: Schulze, Patrick (22), Schmich, Nils (23), Wendt, Ole (10), Düllmann, Ralf (10), Berens, Andre (6), Koppetsch, Roland (4), Schmich, Frank (2)

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6. Herren

BG Hagen 7 vs. SG VFK Boele-Kabel 6 77:63 (44:25)

Unterirdische Leistung!!!

Bereits vor zwei Wochen mussten wir unsere zweite Saisonniederlage hinnehmen.

Zu diesem Spiel fallen mir wirklich kaum nennenswerte Dinge ein…

Die erste Hälfte „verpennten“ wir wortwörtlich komplett und konnten uns auch in den letzten zwei Vierteln davon nicht erholen.

BG kam gut ins Spiel und traf aus fast jeder Lage, wohingegen wir bei unseren Wurfversuchen meist eher das Brett demolierten oder in unmöglichen Aktionen zu punkten versuchten. Es gibt halt Tage an denen ist man klar unterlegen, dieser war ganz klar einer dieser Art.

Auf den großen Positionen waren wir das ganze Spiel total überfordert und von außen setzte BG immer wieder Nadelstiche, die wir trotz einer wirklich guten Leistung in den Vietrteln drei und vier nicht mehr ausgleichen konnten.

Unsere Foulbelastung war dann noch das „I-Tüpfelchen“ mit der wir uns nur noch mehr schwächten.

Fazit: Das Spiel muss ganz, wirklich ganz ganz schnell vergessen werden…

Zum Schluss will ich nur noch hoffen, dass das Sprichwort „man sieht sich immer zweimal im Leben“ nicht auf jede der anwesenden Personen bei diesem Spiel zutrifft 😉 (Besonders Horst dürfte hier wissen, wem dieser Hinweis gewidmet ist)

Punkte: Schmich, Nils (21), Müller, Marcus (19), Preller, Elvis (7), Laube, Thorsten (6), Wendt, Ole (4), Schaup, Ralph (4), Koppetsch, Roland (2)

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6. Herren

SG VFK Boele-Kabel 6 vs. TSV Hagen Unified 65:42 (27:22)

Harmonisches Spiel, harmonischer Teamsieg mit Luft nach oben (für die nächste Partie)!

Heimspiel gegen Unified: Wie immer ein besonderes Spiel, da die Mannschaft nur schwer einzuschätzen ist und in ihrer Zusammenstellung von Saison zu Saison stark variiert.

Vor dem Spiel war nur klar, dass ein Sieg her musste.

Stark dezimiert, wie auch in den vorherigen Wochen, starteten wir relativ gut ins erste Viertel und konnten dieses ohne viel Aufregung mit 16:8 für uns entscheiden.

Viertelpause und ein vom Willen geprägtes Unified-Team in den zweiten 10 Minuten auf dem Parkett. Sichtlich schwerfälliger kamen wir zu Abschlüssen und auch das Spiel untereinander war von Unsicherheit geprägt, zu allem Überfluss begann Unified zu dieser Phase auch noch aus denkbar unmöglichen Situationen zu punkten. Bei uns lief nicht mehr viel zusammen und wir konnten über eine Fünf-Punkte-Führung zur Halbzeit wirklich mehr als froh sein.

Das Halbzeitpolster hatten wir bis dahin besonders Marcus und Ole (der schon 6 seiner insgesamt 10 (!!!) Punkte in den ersten 20 Minuten scorte, Season-High und der Gedanke an ein vorzeitiges Karriereende ;)) zu verdanken.

Zweite Halbzeit. Umbruch im kompletten Spiel, dass Defense-Monster back in town, Ralph „Ranjeed“ in Doppelfunktion, diesmal auch als Assist/Steal-Monster unterwegs und Vorbereiter für ganze vier Fastbreaks, mit denen wir die vorzeitige Entscheidung einholen konnten. Resultat nach dem dritten Viertel: 54:28 (27:6).

Im letzten Viertel konnten wir viel durchwechseln, Ralphi schaffte es noch in gefühlt zwei Minuten fünf Fouls zu ergattern und auch die Unified-Jungs konnten noch ein bisschen Fahrt aufnehmen. Insgesamt ein super faires Spiel, eine wirklich hervorragende Schiri-Leistung (wirklich ernst gemeint) und ein tolles Zusammenspiel im Team.

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass Ole sein Karriereende bis zu dem Punkt verschiebt, an dem er die 20-Punkte-Marke erreicht 🙂

Heute Abend gegen BG Hagen wollen wir die nächsten Punkte im Meisterschaftskampf einfahren.

Punkte: Müller, Marcus (16), Wendt, Ole (10), Laube, Thorsten (11), Koppetsch, Roland (7), Schaup, Ranjeed (2), Schmich, Nils (19)

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6. Herren

TV Hohenlimburg 2 vs. SG VFK Boele-Kabel 6 53:67 (29:34)

Starke Teamleistung bei dezemiertem Auftritt in Hohenlimburg!

Mit nur sieben Spielern ging es für uns zum Spiel nach Hohenlimburg. Wer schon mal in der alten Halle gespielt hat weiß, dass wir nicht nur auf Grund der geringen Spieler Anzahl wenig helle Momente zu verzeichnen glaubten 😉

Auf den meisten Position leicht geschwächt, ging es für uns ins erste Viertel, in dem wir zu Beginn erstmal drei Dreier in Folge eingeschenkt bekamen und nicht zu unserer gewohnten Stärke (weder von außen noch unter dem Korb) finden konnten. Hohenlimburg hatte sich im Gegensatz zu den letzten Jahren merklich verstärkt und kam gut ins Spiel. Erstes Viertel, am Ende in allen Belangen ausgeglichen.

In den zweiten zehn Minuten konnten wir durch gute Aktionen unter dem Korb und eine starke Defense eine leichte Führung von fünf Punkten zur Halbzeit erspielen.

Im dritten Viertel holte uns die schläfrige Atmosphäre der Halle merklich ein und es lief wirklich nichts mehr zusammen, die Hohenlimburger trafen aus fast jeder Lage und wir waren wirklich bemüht nicht gänzlich den Anschluss zu verlieren. Zusammengefasst: Wir verloren mit 19:8 und gingen mit einem sechs Punkte Rückstand in das entscheidende letzte Viertel.

Die Ansprache von unserem Interimstrainer Patrick hatte sich gewaschen, da er auf Grund seiner Verletzung generell schon den Kaffee auf hatte, war der sechs Punkte Rückstand ein gefundes Fressen noch ein bisschen Frust loszuwerden (ja, leider zurecht;))

Aber…die „schönen“ Worte erzielten auch sofort die richtige Wirkung auf dem Feld. Besonders angetrieben durch unser Defense-Monster Ralph „Ranjeed“ Schaup, der einen ruhigen Aufbau der Hohenlimburger zu keiner Zeit zulassen wollte (und das, obwohl er bereits eine 10-km-Joggingtour in den Knochen hatte) und somit gefühlt zehn Ballverluste der Hohenlimburger provozierte, als auch durch Marcus, der ziemlich jeden Wurf eintütete, kamen wir gut in die letzten zehn Minuten.

Hinterher galt es nur noch eine ruhige Kugel zu schieben. Viertes Viertel, 25:5, ein verdienter Sieg und wieder Platz zwei in der Tabelle erklommen.

Am Mittwoch steht unser nächstes Spiel gegen Unified an, diesmal hoffentlich nicht nur mit sieben Mann 🙂

Ein Insider noch zum Schluss: Um diesmal die Punkte zu zählen, habe ich nur kurze zwei Stunden gebraucht… 🙂

Punkte: Müller, Marcus (25), Schmich, Nils (18), Berens, Andre (10), Laube, Thorsten (9), Koppetsch, Roland (5)

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6. Herren

SG VFK Boele-Kabel 6 vs. SV Hagen-Haspe 4 91:49 (41:25)

Kantersieg gegen Haspe 4!

Nach der Pleite gegen Haspe 5 in der letzten Woche, haben wir schnell wieder zu alter Form zurückgefunden.

Im ersten Viertel begann das Spiel relativ durchwachsen für uns, die junge Hasper Mannschaft hatte eine starke Wurfquote von außen und ließ uns nicht richtig ins Spiel kommen. Am Ende gingen die Hasper mit einer Ein-Punkte-Führung in die Viertelpause.

In der Pause war klar, dass wir mit mehr Druck zum Korb und freien Würfen von außen zum Erfolg kommen würden.

Resultat: die Umsetzung des Geforderten ging über in Perfektion (ja, vielleicht ein wenig übertrieben), zweites Viertel mit 26:9 gewonnen, Haspe mental gebrochen (lt. Andre ;)) und wir mit einem 16-Punkte-Polster in der Halbzeit.

Nach der Halbzeit erwischte uns Haspe kurz auf dem falschen Fuß, indem sie auf Manndeckung umstellten, Überraschung unsererseits und für einen kurzen Moment ratlose Gesichter. In unserem Alter braucht mal halt etwas länger um mit Veränderungen umzugehen. Das Timeout des Coach kam genau zur richtigen Zeit, das Spiel musste (und wurde dann auch) schneller werden und auch die klaren Missmatches auf dem Feld galt es auszunutzen.

Nachdem wir uns an die Verteidigung gewöhnt hatten, spielten sich teilweise Szenen wie auf dem Rugby/Footballfeld ab, schnelle Pässe, teilweise von Freiwurf- zu Freiwurflinie die (in den allermeisten Fällen) zu einfachen Korblegern und somit zu Punkten für uns führten.

Das Zusammenspiel passte einfach in der ganzen Mannschaft (Rebirth of the Team) und so ließen wir die aufkommende Euphorie der Hasper schnell wieder im Keim ersticken.

Manchmal ist das einfache Spiel einfach das effektivste. Abschließend bleibt nur noch zu sagen, dass wir wieder als Team zusammengefunden haben.

Nächste Woche geht es nach Hohenlimburg, wo wir unsere wiedergefundene Form bestätigen wollen (hoffentlich wieder als komplettes Team).

Ein kurzer Dank zum Schluss geht an Arndt, diesmal für seine Anschreibefähigkeiten, die uns echt gerettet haben!!! (nicht selbstverständlich)

Punkte: Schulze, Patrick (23), Schmich, Nils (21), Berens, Andre (19), Müller, Marcus (12), Koppetsch, Roland (10),Laube, Thorsten (6)

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6. Herren

SV Hagen-Haspe 5 vs. SG VFK Boele-Kabel 6 78:58 (40:32) …oder auch 20:0

Erster (gleich doppelter) Rückschlag im Spiel gegen Tabellenführer Haspe 5.

Schon gleich zu Beginn gingen wir mit einem 8:0 Run der Hasper in das Spiel, ungünstiger konnte es für uns schon kaum laufen. Nach einigen Schwierigkeiten mit der Konzentration im Abschluss, konnten wir uns aber langsam wieder fangen und gingen mit einem 24:12 Rückstand ins zweite Viertel.

Von nun an lief unser Spiel flüssiger und auch die Trefferquote von außen stieg enorm, sodass wir mit 40:32 in die Halbzeit gingen. Die Hasper hatten uns in der ersten Hälfte extrem gut unter dem Korb verteidigt und ließen kaum einfache Körbe zu, besonders unsere Großen hatten zu kämpfen und hatten kaum eine Chance auf einfache Rebounds (weder defensiv noch offensiv) oder Punkte.

Nach der Halbzeit fehlen mir diesmal wirklich die Worte…einfache Ballverluste, kaum ein einfacher Ball der durchs Netz wollte und als Höhepunkt ließen wir uns noch von der provozierenden Art der Hasper anstecken (die durch viele kleine Nickligkeiten unser Spiel „zerstörten“) und dies sorgte dann auch bei uns für mächtig Unruhe auf dem Feld (…und auch abseits des Feldes). Hier sollten wir schnell wieder zu alter Form zurückfinden und an die ersten Teamplay-Erfolge anknüpfen.

Verdiente Niederlage, Haspe hat an diesem Abend zu abgeklärt für uns gespielt und uns mit allen Mitteln der Kunst besiegt.

Zum Schluss noch ein paar Worte zum 20:0…große Sympathie hatten wir vielleicht noch nie für die Hasper (was aber auch damit zusammenhängen kann,dass wir seit Jahren versuchen in der Tabelle an ihnen vorbeizuziehen), aber ich bin mir ganz sicher, dass wir in einem Spiel, bei dem wir deutlich mit 20 Punkten gewinnen, sicher nicht noch einmal in einer unverkennbaren Beamtenmanier (ach ja, da war ja was) den Bogen studieren würden, um festzustellen, dass ein Spieler auf dem Bogen fehlt…

Mit Verlaub und ohne Arndt (um den es hier geht) zu nahe treten zu wollen: Ein Spieler, der keinen Punkt, kein Foul und keine spielentscheidende Szene zu verzeichnen hatte (und halt auf dem Bogen fehlt), erfreut den Spielleiter der zweiten Kreisliga (der ganz zufällig auch Trainer der Hasper ist) so sehr, dass dieser Fehler von uns auf dem Spielbogen vermerkt wird und uns auch noch einen Minuspunkt im Meisterschaftskampf kostet.

Hier nur ein kurzes Zitat von der Hasper-Homepage, was vielleicht auch nochmal ganz gut beschreibt, was einen guten Spielleiter der zweiten Kreisliga (!!!) ausmacht:

„So stand am Ende ein souveräner 78:58-Erfolg, der wahrscheinlich noch etwas versüßt wird, da die Gäste einen Spieler einsetzten, der nicht auf dem Spielberichtsbogen stand. Das zieht höchstwahrscheinlich eine 20:0-Wertung und einen Punktabzug für VFK Boele-Kabel nach sich.“

Ich will jetzt auch nicht mehr viel hierzu schreiben, weil es einfach nur ausarten würde…

Eins will ich nur noch kurz loswerden: Kennt Ihr diese Mannschaften, die einfach keiner leiden kann, bei der sich einfach jeder in jedem Spiel eine Niederlage wünscht… Ich glaube ihr wisst was ich meine…Wir wünschen uns auf jeden Fall, dass es irgendeine (oder auch zwei, oder auch jede :)) Mannschaft schafft, Haspe zu schlagen und wir das Rückspiel gewinnen.

Auch wenn es mehr als unglücklich gelaufen ist, haben wir die Freude nur kurz verloren…Mittwoch zeigen wir Haspe 4 wo der Hammer hängt!!!

Punkte: Müller, Marcus (19), Schmich, Nils (18), Laube, Thorsten (10), Laube, Jörg (6), Schulze, Patrick (5)

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6. Herren

SG VFK Boele-Kabel 6 vs. SV Enten Hagen 88:43 (40:9)

Souveräner und nie gefährdeter Sieg im ersten Heimspiel!

Vor dem Spiel war eigentlich nur eine Sache wichtig: Auch wenn die Enten das Newcomerteam der Liga sind und kaum Punkte (geschweige denn Siege) einfahren konnten, durften wir sie nicht unterschätzen.

Im ersten Viertel brauchten wir lange um die ersten (aber dann auch umso schöneren, durch einen Alley-oop) Punkte zu erzielen. Der Bann war gebrochen und unsere Maschine kam ins Laufen. Viele schnelle Angriffe und eine gute Trefferquote von Außen sicherten uns nach den ersten zehn Minuten eine 16:5 Führung, die es im zweiten Viertel dann auszubauen galt.

Kein Problem, wenn es einmal läuft. Zweites Viertel, fünf Dreier (davon drei in Folge von Jörg…wer meine anderen Berichte gelesen hat, weiß Bescheid: „The Shoulder“) und viele einfache Punkte. Resultat: 24:4 und damit ein Stand von 40:9 (!!!) zur Halbzeit. Selten haben wir so gut getroffen und so hart um jeden einzelnen Ball gekämpft. Eine große Bank zahlt sich halt manchmal aus. 🙂

Mit Beginn der zweiten Hälfte wechselten wir viel durch und ließen aber auch in der Defense etwas nach (bei dieser ungefährdeten Führung leicht zu verkraften) und auch die Enten hatten nun im Vergleich zur ersten Hälfte das Körbewerfen für sich entdeckt. Unglaublich, was für filmreife Körbe wir teilweise zu sehen bekommen haben. 😉

Letztes Viertel. Die Kür. Besonders von Marcus und unserem „one-handed“ Patrick (vielleicht könnte „Captain Hook“ auch sein Alter Ego ganz gut beschreiben). Beide lieferten sich einen erbitterten Kampf um den Topscorer-Platz unter dem Korb. Von Außen betrachtet sehr schön anzuschauen. Wie in bislang jedem Spiel wurden unsere Großen für ihren harten Einsatz unter dem Korb am Ende des Tages mit der Punkteausbeute belohnt.

Am Ende des Tages konnten wir uns mit einem Teamsieg der allerfeinsten Sorte einfahren, keine Fragen offen.

Zum Schluss noch ein paar kleine Anmerkungen:

  • Jörg, der sich letzte Woche noch köstlich über das Mitbringen eines einzelnen Bieres amüsiert hatte, schaffte es tatsächlich zum Spiel einen Kasten, zu dreiviertel mit alkoholfreiem Bier gefüllt mitzubringen…ohne Brille im Getränkemarkt [aus „The Shoulder“ wird „The Blind“]
  • Hartmut mit nur einem Foul…hier fehlen mir wirklich die Worte
  • Ole kann es auch ohne Fastbreak
  • für den Coach: Irgendwann wird man immer von der nächsten Generation überholt 😉

Nach der Herbstpause gilt es an die Tabellenspitze zu springen. Im Topspiel gegen Haspe.

Punkte: Müller, Marcus (21), Schulze, Patrick (20), Laube, Jörg (18), Schmich, Nils (13), Koppetsch, Roland (12), Berens, Andre (2), Wendt, Ole (2)