1. Damen

BBK – SG Ruhrbaskets 59:65 (14:14 I 9:16 II 13:23 I 23:12)
Nachdem man das Hinspiel mit rund 40 Punkten verloren geben musste, reiste der Gast aus Witten als Favorit an. Die dünne Personaldecke (P. Krüsmann und S. Behle fallen vorläufig aus) verbesserte die Ausgangsposition nicht. Unterstützt von L. Mikus und A. Pankok fand Boele aber überraschend gut ins Spiel und konnte das erste Viertel ausgeglichen gestalten. Im ganzen Spiel machte der BBK einen konzentrierten und motivierten Eindruck; eine gute Defense der drei Centerspielerinnen allen voran von A. Pankok gegen die wirklich großen Gegnerinnen und ein souveränes Passspiel in der Offensive hielten den BBK auf Augenhöhe. Auch der ein oder andere Schuss von S. Rehrmann und S. Danzebrink fand sein Ziel. A. Pankok und C. Lohkamp konnten wichtige Punkte unter dem Korb beisteuern. So kann man sicher zugeben, dass die Ruhrbaskets verdient gewonnen haben, aber trotzdem waren die Boelerinnen nah an der kleinen Überraschung. Alle Spielerinnen konnten punkten. Endlich mal wieder eine gute Leistung auf allen Positionen!
Score: Weifenbach 2, Rehrmann 18, Pankok 8, Danzebrink 10, Queisler 1, Mikus 4, Keldenich 3, Lohkamp 13

U20 verliert gegen den Tabellenführer

BBK U20 gegen TuS Breckerfeld

58 : 76 (17:12 / 7:22 / 16:22 / 18:20)

Eine verdiente Niederlage für die U20 gab es am Dienstagabend gegen den Tabellenführer aus Breckerfeld. Dezimiert durch die verletzungsbedingten Ausfälle von Marcel Zahner-Gothen und Thilo Schulze fehlten zwei wichtige Innenspieler, so dass Coach Michael Gothen nur auf sieben Spieler zurück greifen konnte. Das Team wurde zusätzlich geschwächt, da es aus disziplinarischen Gründen ab der zweiten Halbzeit auf ihren Aufbauspieler verzichten musste. Zu Beginn des Spiels überraschte man die Hansestädter noch mit engagierter Verteidigungsarbeit und klugem Angriffsspiel. So führte man nach 10 Minuten mit 5 Punkten. Im zweiten Viertel konnte die Intensität nicht aufrecht erhalten werden und man haderte ein ums andere Mal mit den Schiedsrichtern oder Mitspielern. Das nutzten die Gäste konsequent aus und legten mit einer 10-Punkte Halbzeitführung den Grundstein für den späteren Sieg. Als im zweiten Durchgang von den verbliebenen sechs Spielern zwei aufgrund von leichten Verletzungen nur noch mit angezogener Handbremse spielen konnten, erhöhte sich der Abstand zunehmend. Trotz schwindender Kräfte gelang es den Boelern drei Minuten vor Schluss auf minus 12 Punkte heran zu kommen und es keimte noch mal Hoffnung auf. Leider gelang es nicht mehr, den Rückstand zu verringern, so dass die letzten Punkte auf Breckerfelder Seite lagen. Nicht zu letzt eine schwache Freiwurfquote von unter 40% verhinderte, dass gegen einen keinesfalls übermächtigen Gegner an diesem Abend nicht mehr zu holen war. In den letzten beiden Auswärtsspielen gilt es nun, den dritten Platz zu festigen, der zum Einzug in die westdeutsche Zwischenrunde berechtigt.
Score: Massenberg (18), Judtka (12), Schiprowski (14), Steneberg (8), Nolte (2), Krause, Gartmann (4)

1.Herren, motivierte Boeler jagten Schwelm die Punkte ab

RE Baskets Schwelm – BBK 72 : 86 (HZ 48 : 31)

Nur mit sieben Stammspielern und Sascha Siebert aus der zweiten gings nach Schwelm. Der Gastgeber, obwohl körperlich klar überlegen, wusste seinen Vorteil unterm Korb jedoch nicht für sich auszunutzen. Die Boeler ließen den Ball aber auch nur selten dahin kommen und hetzten die Schwelmer in der bewährten Ganzfeld-Deckung schon frühzeitig übers Feld. Mit solch einem Traumstart hatte wohl niemand gerechnet, Boele zog mit 2:14 davon und hielt die Intensität in der gesamten ersten Hälfte extrem hoch. Mit gleicher Power ging es in die 2. Hälfte. Doch Schwelm , jetzt im Spielaufbau besser organisiert, arbeitete sich mit guter Trefferquote bis auf 10 Punkte vor dem letzten Viertel heran. Die Boeler mobilisierten noch einmal alle Kräfte und erkämpften sich weitere Bälle mit ihrer Ganzfeldpresse. Im Angriff schloss jetzt vor allem Julian Scheibe treffsicher aus der Distanz ab und so war 4 Minuten vor Schluss der alte 18-Punkte-Abstand wieder hergestellt und damit das Auswärtsspiel gewonnen – welches man nicht unbedingt auf der Rechnung hatte.

Punkte: Sorgenicht, Nolte 11, Scheibe 18, Judtka 15, Grof J. 7, Siebert 6, Viardo 16, Pankok 13

1. Damen

Bochum AstroStars 2 – BBK 47:40 (15:9 I 7:4 II 9:15 I 16:12)
Eine weitere unnötige Niederlage fingen sich die Boeler Damen am Sonntagnachmittag ein. Stark dezimiert und mit zwei weiteren Verletzten im Spielverlauf (Gute Besserung an S. Behle u. P. Krüsmann!) geriet man schnell in Rückstand. Zur Halbzeit beim Stand von 22:13 schien das Spiel schon entschieden, aber plötzlich lief es etwas besser. Die Zone der Gegnerinnen eröffnete Lücken, die endlich auch mal genutzt wurden, auch die Rebounds blieben überwiegend in den Händen des BBKs. Bis zum 38:38 in der 8. Minute des letzten Viertels kämpfte der BBK sich ran. Leider konnten die Boelerinnen die Form nicht halten, die hohe Foulbelastung und die Verletzungsprobleme ließen das Spiel nach der guten Aufholjagd eigentlich ungerecht ausgehen. Nach wie vor ist die Abschlussschwäche der Boelerinnen aber das größte Problem, zahlreiche gut frei gespielte Korbversuche gingen wieder daneben.

Score: Behle, Weifenbach, R. Schachtsiek 2, Danzebrink 9, Queisler 9, Keldenich, P. Krüsmann 7, Lohkamp 14

BBK 4 – BGH 7

BBK 4 – BGH7  70:44 (19:12 | 9:8 || 23:14 | 19:10)

Endlich wieder gewonnen! Bei dem Spiel gegen BG7 stimmte nicht nur die Einstellung, sondern es wurden deutlich bessere Entscheidungen im Angriff getroffen als in den letzten Spielen. Der besser postierte Spieler wurde häufiger gefunden und es waren in der Offense mehr Aktivposten anspielbar, die ihre Chancen besser nutzten.

Score: Demirovic 10, Engel 5,  Savas, Schlüter 16, Kinder 7, Külpmann 2, Zbytniewski 2, Wonglorz, Hippe 7,  Stapelmann 21

1.Herren: Furioses 3.Viertel führt zum sicheren Heimsieg

BBK – BG Dortmund Westrich 76 – 53 (HZ 24 – 22)

Die 1. von Boele qäult sich aktuell mit Personalsorgen. Zum Glück sprangen auf der Centerposition die routinierten Reservisten Elmar Grof und Frank Krüsmann ein und konnten so dem Gegner körperlich durchaus Paroli bieten. Doch anfangs taten sich die Boeler durchaus schwer gegen die gut verteidigenden Gäste aus Dortmund. So lag man denn auch nach 8 Minuten 4:12 zurück und fand erst nach Umstellung auf Zonen-Defensive im 2 Viertel zurück ins Spiel. Nach der Pause sprühten die Boeler jedoch nur so vor Spiellaune. Besonders die beiden Phoenix-Youngster Judtka und Nolte gefielen durch ihre schnelle Spielweise und der erfahrene Christopher Viardo drückte dem Spiel in allen Situationen seinen Stempel auf. Mit einer konzentrierten Ganzfeld-Verteidigung stahl Boele dem Gegner ein ums andere Mal den Ball. Die Gäste wiederum stellten sich auch in ihrem Spielaufbau nicht besonders geschickt dagegen auf. So kam Boele im 3. Viertel mit 34 Punkten gar auf 10 mehr als in der gesamten ersten Hälfte. Damit war das Spiel bereits zu Beginn des letzen Viertels entschieden.

Punkte: Sorgenicht, Nolte 10, Scheibe 4, Viardo 20, Jendreyschak, Judtka 22, Steinhoff 2, Grof E. 5, Krüsmann 13

1. Damen

BBK – Herner TC 3 47:75 (10:18 I 15:17 II 10:20 I 12:20)
Eine weitere Niederlage fingen sich die Damen am Samstag ein. Wieder einmal war die Trefferquote unterirdisch, auch die Defense und das Reboundverhalten hätten besser sein können. Streckenweise kamen die Boeler Mädels mit der Ganzfeld-Mann-Presse gar nicht klar. In der Offense lief kaum etwas zusammen. Alles in allem ein katastrophaler Auftritt. Lediglich A. Pankok und vor allem N. Schachtsiek präsentierten sich von einer guten Seite und erzielten mehr als die Hälfte der Boeler Punkte.
Score: Behle, Mikus 2, Rehrmann 2, N. Schachtsiek 13, Pankok 13, Danzebrink 7, Queisler 1, Keldenich, Krüsmann, Lohkamp 9